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- Dorfkirche Klein Dahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Klein Dahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Voigtsdahlumer Str.1
38170 Dahlum
Deutschland

Ein alter Handelsweg führte von Ohrum über Klein Dahlum nach Schöningen und von dort über Seehausen weiter nach Magdeburg. Die äußerlich eher unscheinbare Kirche in Klein Dahlum entstand in romanischer Zeit und wurde im 18. Jahrhundert erneuert und erweitert. Das Tonnengewölbe, der barocke Kanzelaltar und die Orgelempore präsentieren, auch in ihrer ausgewogenen Farbgebung, einen großartigen Innenraum.

 

- Dorfkirche Klein Schöppenstedt, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Klein Schöppenstedt, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Tiefe Straße 2
38162 Cremlingen
Deutschland

Auf dem Weg von Braunschweig in Richtung Helmstedt führt die B1 zunächst nach Klein Schöppenstedt mit seiner für diese Gegend außergewöhnlichen romanischen Kirche. Sie ist eine Chorturmkirche, bei der der Turm nicht im Westen, sondern im Osten, über dem Chor steht. Die Spuren der früheren halbkreisrunden Apsis sind noch am Turm zu erkennen. Der vor einigen Jahren aufgefundene und der Kirche im 13. Jahrhundert vom Halberstädter Bischof zugewiesene Reliquienschatz zeugt von der damaligen Bedeutung dieser Kirche.

 

- Dorfkirche Bruchmachtersen, Salzgitter, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Bruchmachtersen, Salzgitter, Niedersachsen
Museumstr. 9
38229 Salzgitter-Salder
Deutschland

Ein Fremder ist sich oft nicht bewusst, dass zur Industriestadt Salzgitter viele Dörfer mit einer langen Geschichte gehören, wie zum Beispiel Bruchmachtersen. Auch wenn sich der Turm seit 1829 nicht mehr über das Kirchendach erhebt und man die Glocke nun aus einem Dachreiter hört, ist die Kirche doch ein respektabler, altehrwürdiger Bau aus romanischer Zeit. Sie hat einen schön gewölbten Chor und manche Spuren ihrer langen Baugeschichte lassen sich noch im Bruchsteinmauerwerk ablesen.

 

- Dorfkirche Achim, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Achim, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Hauptstraße 14
38312 Börßum
Deutschland

Das Dorf lag im Derlingau, wie es bereits im Jahre 1022 heißt. Ein Presbyter wird 1176 genannt, einer Zeit, aus der noch heute wesentliche Teile der alten romanischen Kirche erhalten sind. Spätere Umbauten in der Gotik, im Barock und im Klassizismus haben das Erscheinungsbild, vor allem des Schiffs verändert. Die sich als Biforien darstellenden Schallöffnungen an Nord- und Südwand des Turms hingegen zeigen noch seine Ursprünglichkeit, wenn man von der barocken Haube einmal absieht. Der Innenraum ist heute in einen Gemeinderaum und den Gottesdienstraum aufgeteilt, den die Orgelempore und Teile der Kanzelaltarwand aus klassizistischer Zeit schmücken.

 

- St. Nicolai, Hattorf, Wolfsburg, Niedersachsen

Logo: St. Nicolai, Hattorf, Wolfsburg, Niedersachsen
Lindenberg 6
38444 Wolfsburg
Deutschland

Die Kirche bestand wohl schon lange bevor ihr 1277 die Unabhängigkeit vom nahen Heiligendorf zugestanden wurde. Sie steht am Rande des Ortes auf einer Anhöhe nahe der Schunterniederung. Diese Lage und ihr Name lassen auf ihre Bedeutung für die früheren Schunterschiffer schließen. Der mächtige Turm hat die gleiche Breite des Schiffs, das später durch einen Anbau mit der Prieche für die Patronatsfamilie und einer Sakristei erweitert wurde. Der Chor wurde nach teilweise noch vorhandener Bemalung 1929 in romanischem Stil sehr schön neu ausgemalt.

 

- Dom St. Mauritius und St. Katharina, Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Logo: Dom St. Mauritius und St. Katharina, Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Am Dom 1
39104 Magdeburg

Der Dom, heute die Stadtmitte von Magdeburg bestimmendes Bauwerk, hat seinen Ursprung im Mauritius-Kloster, das 937 von Otto I. errichtet wurde. Ab 955 erfolgte der Ausbau der Klosterkirche zur Kathedrale.

 

- St. Petri in Hötzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Petri in Hötzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Kantorweg 3
38173 Sickte
Deutschland

Der Dorfname Hötzum bedeutet Heim eines Hozo, von dem nichts weiter bekannt ist. Die Kirche, in der Mitte des Dorfes, liegt dagegen abseits der Durchgangsstraße. Von dem spätromanischen Bau ist noch der Turm erhalten, während das Schiff im 18. Jahrhundert neu errichtet wurde. Ein eindrucksvolles Kreuzigungsrelief findet sich außen an der Nordwand. Neben Maria und Johannes sind auch Petrus und Katharina mit ihren Attributen, dem Schlüssel und dem Rad dargestellt. Das geneigte Haupt Christi trägt einen romanischen Kreuznimbus.

 

- St. Lambertus, Groß Flöthe, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Lambertus, Groß Flöthe, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Oderwaldstraße 5
38312 Flöthe
Deutschland

Als „flotide“ taucht Groß Flöthe erstmalig in den Fuldaer Güterverzeichnissen auf, die etwa zwischen 700 und 900 aufgeschrieben wurden. Die Kirche wurde 1147 erstmalig erwähnt. Mit ihrem rechteckigen Turm und dem langen Schiff, an dem Spuren von kleinen rundbogigen Fenstern und eines alten Portals freigelegt wurden, scheint romanische Bausubstanz weitgehend erhalten zu sein. Bemerkenswert sind der reich verzierte Sturzstein dieses Portals und ein Fischgrätenmuster im Mauerwerk. Im Innern steht heute auf den Grundmauern einer ehemaligen halbkreisrunden Apsis eine Schmuckwand hinter dem Altar.

 

- St. Georg, Uenglingen, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

Logo: St. Georg, Uenglingen, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Nicolaistr. 37
39576 Stendal
Deutschland

Romanische Bausubstanz, gotisches Chorgewölbe und barocke Zutaten wie der üppige Kanzelaltar und die prächtigen Ausmalungen der Balkendecke und der Emporenbrüstung kennzeichnen die Uenglinger Dorfkirche. Die Familie von Bismarck hatte 186 Jahre lang das Kirchenpatronat inne und fand letzte Ruhe im nördlichen Gruftanbau, so auch die Großmutter des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck.

 

- St. Petri Mörse, Stadt Wolfsburg, Niedersachsen

Logo: St. Petri Mörse, Stadt Wolfsburg, Niedersachsen
Schlossplatz 2
38442 Wolfsburg-Fallersleben
Deutschland

Mörse gehört zu den zahlreichen alten Dörfern, die in die junge Stadt Wolfsburg eingemeindet wurden. Die spätromanische Kirche mit ihrer Osterweiterung aus gotischer Zeit hat sich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig verändert. Im Innern ist der mittelalterliche, 1964 teilweise rekonstruierte Flügelaltar mit geschnitzten, farbigen Figuren und dem romanischen Triumphkreuz immer noch sehenswert. Auch sind aus dieser Zeit Weihekreuze, die die Kirchweihe durch einen Bischof bezeugen, an den Wänden noch erhalten.

 
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